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- *** FILESELECTORBOX (C) by Martin Patzel ***
- * Version 5/88
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- Diese Fileselectorbox ist frei kopierbar.
- Das Programm darf nicht gewerblich vertrieben bzw. verkauft werden.
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- Hinweise:
- Das Programm FSELECT.PRG verbleibt nach dem Start im RAM und wartet dort
- auf einen Aufruf der bisherigen Fileselectorbox.
- Wird nun irgendein Programm gestartet, das die Fileselectorbox benutzt,
- so erscheint statt der alten Box nun die neue.
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- Funktion der einzelnen Box-Elemente:
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- Wird ein Laufwerksbutton angeklickt (es erscheinen nur aktive Laufwerke,
- max. aber 8 Stück), so wird auf das angewählte Laufwerk mit dem dort
- aktuellen Pfad gewechselt.
- Ein Doppelklick auf einen Laufwerksbutton zeigt Informationen über das
- angewählte Laufwerk an.
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- Wird der Pfad manuell eingegeben (im Pfad-Feld), so kann dieser neue Pfad
- aktiviert werden, indem man das 'Mover' Feld des Fensters anklickt.
- Bei falscher Pfadangabe wird der Pfad korrigiert.
- Ein manuell eingegebener Pfad muß immer mit einer Extension (z.B. '*.*')
- enden.
- Sonderfall: wird als Pfad nur das Laufwerk und ein ':' angegeben, so wird
- als Pfad '\*.*' angenommen.
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- Beim Anklicken eines Extenders (z.B. '*.C') werden nur die entsprechenden
- Files angezeigt (Ordner werden immer(!) angezeigt).
- Alle vorgegebenen Extenders können durch einen Doppelclick editiert werden.
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- Die angezeigten Dateien können nach Namen, Extender, Größe und Datum
- (jüngste Datei oben) sortiert werden.
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- Auswahl bzw. Angabe von Dateinamen, Ordnerwechsel und Fensterschieber
- funktionieren wie bei der bisherigen Box. Die Pfeile nach oben/unten
- sind nun mit einer Repeatfunktion ausgestattet.
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- Am unteren Ende des Fensters kann ausgewählt werden, was angezeigt werden
- soll: Filename, Größe, Datum oder Zeit.
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- Wird das Copyright-Feld ganz oben angeklickt, so erscheint eine weitere
- Eingabebox für folgende Funktionen:
- redraw-Modus:
- Ist der Modus <redraw> angewählt, wird nach Beendigung der Box die GEM-
- Oberfläche normal restauriert (das jeweilige Programm zeichnet also
- den Bildschirminhalt neu). Dieser Modus war bei den bisherigen
- Fileselector-Versionen immer aktiv.
- Auto-Modus:
- Da bei manchen Programmen der Redraw-Mechanismus Schwierigkeiten
- bereitet (schlampige Programmierung) gibt es nun auch einen Auto-
- und einen Fest- (s.u.) Modus.
- In diesen beiden Modi wird der gesamte Bildschirm vor dem Start
- der Box gerettet und nach deren Beendigung wieder hergestellt.
- Diese Modi bieten zudem gleichzeitig eine wesentlich höhere
- Redraw-Geschwindigkeit (der Bildschirm ist halt einfach wieder da...).
- Dieses Verfahren benötigt jedoch einiges an Speicherplatz (32Kb).
- Ist im Auto-Modus beim Box-Aufruf genügend Speicherplatz vorhanden
- (die 32Kb und Platz für mind. 200 Directory-Einträge), so wird
- der gesamte Bildschirm vor dem Zeichnen der Box gesichert und nach
- deren Beendigung wieder hergestellt. Ist nicht genügend Speicher-
- platz vorhanden, wird der normale redraw-Modus verwendet.
- Der benutzte Speicher wird nach Beendigung der Box wieder freigegeben.
- fest-Modus:
- Belegt ein Programm nach dem Start so viel Speicherplatz, so daß
- die Fileselectorbox nicht den gesamten Bildschirm retten kann,
- so kann der Fest-Modus angewählt werden. Dieser Modus legt bereits
- beim Start von FSELECT.PRG (also normalerweise beim Booten) 32Kb
- Bildschirmspeicher fest für sich an. Dieser Speicher wird nicht mehr
- freigegeben (bis zum nächsten Reset), d.h., später gestartete Programme
- erhalten von Beginn an 32Kb weniger Speicher zur Verfügung gestellt.
- Sie funktionieren dann aber (meistens) dennoch und (!) die Box hat
- ihren eigenen Bildschirmspeicher, so daß sie den Bildschirm nach
- einem Boxaufruf korrekt restaurieren kann.
- Dieser Modus ist eigentlich nur sinnvoll, wenn die Box mit einem
- Programm im redraw-Modus nicht korrekt zusammenarbeitet und dieses
- Programm zudem den ganzen verfügbaren Speicher an sich reißt, so
- daß auch ein evtl. angewählter Auto-Modus in den redraw-Modus
- gezwungen wird (z.B gewisse Malprogramme wie S...).
- Die Bildschirmrestaurierung sollte also in diesem Modus immer
- funktionieren.
- P.S.: Da das Programm FSELECT.PRG natürlich schon beim Programmstart
- wissen muß, daß es den Fest-Modus verwenden soll, muß dieser
- Modus zunächst eingestellt und dann die Parameter abgespeichert
- werden. Damit ist der Modus im Programm selbst vermerkt und kann
- somit beim nächsten Systemstart (Booten) verwendet werden.
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- Pfadvorgabe:
- Programm: Der Pfad wird von der Box so übernommen, wie er vom Programm
- an die Box geliefert wird (nach evtl. Korrekturen).
- Fselect: Es wird der Pfad genommen, der beim letzten Aufruf der Box
- zuletzt aktiv war. Damit kann man sich seinen eigenen Pfad
- "festklemmen".
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- Extensionvorgabe:
- Programm: Die Extension wird vom Programm übernommen.
- Fselect: Die Extension wird von der Fileselectorbox vorgegeben, egal,
- was das jeweilige Programm liefert. Damit kann man sich z.B.
- die Extension *.* festklemmen, so daß bei jedem Aufruf der Box
- alle Dateien des aktuellen Ordners angezeigt werden.
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- Ordner/Datei löschen:
- Es wird der/die Ordner/Datei im aktuellen Verzeichnis gelöscht,
- dessen/deren Name im Dateinamen-Eingabefeld steht. Bei einem
- Mißerfolg wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
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- Ordner anlegen:
- Damit kann ein Ordner im aktuellen Verzeichnis angelegt werden,
- und zwar mit dem Namen, der im Dateinamen-Eingabefeld steht.
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- Parameter abspeichern:
- Damit können alle wichtigen Einstellungen der Box gesichert werden,
- und zwar: Die Sortierung, die Default-Extensions, der Redraw-Modus,
- die Pfadvorgabe (nicht jedoch der Pfadname selbst), die Extension-
- vorgabe (hier wird auch einer der 12 Default-Extenders, sofern
- ausgewählt, mit gesichert) und die Art der Anzeige
- (Namen, Größe,...).
- Damit die Abspeicherung funktioniert, muß das Fileselectorprogramm
- selbst im dem Autoordner, von dem gebootet wurde, unter dem Namen
- FSELECT.PRG liegen.
- Dies ist notwendig, da bei der Abspeicherung das Programm selbst
- modifiziert wird (wenn die abgespeicherten Daten aus einer eigenen
- Datei geladen würden, so würde sich die Zeit beim Booten verlängern;
- außerdem hat man bei der jetzigen Form nur 1 Datei, nämlich das
- Programm selbst!).
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- Weitere Änderungen von Version 9/87 zu 5/88:
- - Schnellere Ausgabe der Dateinamen ins Auswahlfenster.
- - Verlagerung der untersten Zeile (Dateinameneingabefeld, OK, Abbruch)
- direkt unter die Pfadnameneingabe ==> Die wichtigsten Eingabefelder liegen
- damit dicht beieinander und können damit schneller (mit weniger Maus-
- bewegungen) bedient werden.
- - Neue Muster ==> besserer Kontrast der einzelnen Funktionseinheiten
- zum Hintergrund
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- Wichtig für Harddisk-Besitzer:
- Sollte das Programm im Auto-Ordner liegen und sich beim Booten mit irgend-
- einem anderen Programm nicht vertragen (Bömbchen, Bömbchen....), so
- kann mit niedergedrückter Alternate-Taste während des Bootens ein
- Programmstart verhindert werden.
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- BUGS:
- Sind bereits irgendwelche Programme in den Line-F-Emulator eingehängt,
- und wird das Programm manuell vom Desktop aus gestartet, so werden
- alle diese bereits eingehängten Programme wieder ausgehängt
- (liegt an der Neuinitialisierung des Line-F-Vektors beim Desktopstart).
- Umgehung des Fehlers: Programm in den Autoordner legen, dann hängt
- es sich korrekt ein.
- Im Blitter-Tos funktioniert angeblich das Verhindern des Programm-
- starts mit der Alt-Taste nicht korrekt (Anscheinend ein Fehler
- vom BIOS, Getshift(), während der Bootphase des Rechners).
- Abhilfe anscheinend möglich, indem man irgendeine 'normale' Taste
- vorher drückt.
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- ... und nun gutes Arbeiten mit der `neuen` Fileselectorbox...
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